Eisbär Monty mit dem Weihnachtsmann

Der Weg war beschwerlich, doch Monty hat es tatsächlich geschafft: Er ist am Nordpol! Jetzt, wo er vor dem Haus des Weihnachtsmannes steht, beschleichen ihn doch leise Zweifel. Sollte sich sein größter Traum wirklich erfüllen? Monty nimmt all seinen Mut zusammen und klopft energisch an die große Holztür. Er hört dumpfe Schritte, dann öffnet ihm ein stattlicher Mann mit langem weißem Bart und rotem Mantel die Tür: der Weihnachtsmann!

Er schaut auf den durchgefrorenen Monty und bittet ihn auf einen heißen Kakao in sein Haus. Ganz allmählich weicht bei Monty die Furcht der Freude. Mehr noch: Er ist total begeistert! Von seinem Sitzplatz aus kann er sogar schon die Berge von Geschenken in der Werkstatt des Weihnachtsmannes sehen. Schließlich fasst sich Monty ein Herz und erzählt dem Weihnachtsmann von seiner langen Reise von Datteln zum Nordpol, um sich seinen Herzenswunsch zu erfüllen.

Der Weihnachtsmann hört interessiert zu, grinst und wendet sich dann an Monty: „Weißt Du, kleiner Eisbär, in diesem Jahr habe ich besonders viele Geschenke zu verteilen. Außerdem schicken mir die Menschen immer öfter eine E-Mail, statt ihren Wunschzettel in die Post zu stecken. Und das oft so kurzfristig, dass ich gar nicht richtig planen kann. Kurzum: Deine Hilfe kommt mir wie gerufen!“ Monty kann sein Glück kaum fassen. Ist er jetzt tatsächlich am Ziel seiner Träume? Der Weihnachtsmann ist ein Mann der Tat statt des Flip-Charts: Er führt Monty in die Scheune, wo Rudolf und die anderen Rentiere bereits warten. Diese wundern sich gar nicht, dass Monty ein wenig anders aussieht als sie selbst, sondern interessieren sich in erster Linie für sein tolles Geweih. Am 24.12. ist es dann endlich soweit:
Gemeinsam mit den Rentieren zieht Monty den Schlitten des Weihnachtsmannes um die Welt, um Freude zu bereiten.